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Am 25. und 17. September feiert die SOCIETA’ DANTE ALIGHIERI ihren 74. internationalen Kongress.
Es handelt sich dabei um ein strategisches Ereignis sowohl für die Società Dante Alighieri und für die Italienische Kultur, als auch für die Gastgeber Provinz und Stadt und nicht zuletzt für die öffentlichen und privaten Gesellschaften, die diese Initiative unterstützen.
Verschiedene Beweggründe tragen zum Wert und zur kulturellen Bedeutung des Kongresses bei.
Zunächst muss unterstrichen werden, dass der Kongress der Dante-Gesellschaft eine Bestandsaufnahme des internationalen Panoramas der Entwicklung der Sprache und der Italienischen Kultur in der Welt zu unternehmen beabsichtigt. Fachleute, Linguisten, Reporter und Beobachter von internationalem Rang stellen ihre Überlegungen und das Ergebnis ihrer aktuellen Forschungen zum Thema der Behauptung der Sprache und der Italienischen Kultur vor, während ausgezeichnete Vertreter der Gesellschaft den außergewöhnlichen Beitrag der Dante-Gesellschaft in aller Welt zur Erhaltung des Niveaus jener Behauptung vorstellen.
Dank der Arbeit der letzten Jahre, der Anwesenheit des Präsidenten Giulio Clamer im Zentralrat der Gesellschaft und in Folge einer breiten Darstellung und allgemeinen Berücksichtigung der Südtiroler kulturellen Eigenschaften, konnte die Abordnung der Dante-Gesellschaft Bozen den Veranstaltungsort des Kongresses für sich gewinnen. Der Kongress findet alle zwei Jahre, üblicherweise in einem der 70 Staaten, in denen die Dante-Alighieri-Gesellschaft vertreten ist, statt.
Wie allgemein bekannt, erfüllt die aufgrund eines Gesetzes entstandene Dante-Alighieri-Gesellschaft mit ihrer Arbeit – durch Schulen, Sprach- und Kulturkurse, europäische Bestätigungen des Sprachkönnens, Bibliotheken, Fernsehübertragungen und multimediale Ausstrahlungen, Veröffentlichungen, Vorträge und Kongresse – jene Ziele, die ihr grundsätzlich vom Bundespräsidenten, vom Außenministerium, vom Ministerium für Kunst und Kultur und dem Bildungsministerium aufgetragen wurden.
Aus Anlass des internationalen Kongresses 2009 werden in Südtirol 300 Abgeordnete aus mindestens 70 ausländischen Staaten und 80 Abordnungen der Dante-Gesellschaft in Italien erwartet. Es handelt sich dabei um wichtige Vertreter Italienischer Kultur aus aller Welt, nicht nur um im Ausland lebende Italiener, sondern auch um Menschen anderer Staatsangehörigkeit, denen die Verbreitung unserer Sprache und Kultur am Herzen liegt. Die Abgeordneten werden außer den Ergebnissen und Anregungen des Kongresses in ihre Wohn- und Arbeitsorte auch das bessere Image der Gastfreundschaft und der charakteristischen Eigenschaften unseres Landes mitnehmen. Südtirol ist aufgrund seines besonderen Umfeldes gewählt worden, welches schlechthin zum Ort der Begegnung verschiedener Sprachen und Kulturen, zum strategischen Knotenpunkt der Beziehungen zwischen Italien, Österreich, Schweiz und Deutschland, zur einzigartigen Werkstatt der gesellschaftlichen und sozialen Entwicklung geworden ist, ein Ort, der von allerseits bewunderten landschaftlichen und künstlerischen Schönheiten geprägt ist.
Veranstaltung

Der Kongress findet in den drei Tagen vom 25. bis 27. September 2009 statt. Als offizieller Sitz wurde bereits die Universität von Bozen mit ihren Einrichtungen im historischen Stadtzentrum Bozens ausgemacht, sowohl wegen der logistischen Vorteile aufgrund der Nähe zu den für die Gäste gewählten Hotels, als auch wegen des symbolischen und kulturellen Wertes als neue Institution in Südtirol, einer Forschungs- und Entwicklungseinrichtung der besten Prospektiven im Hinblick auf die sprachliche und kulturelle Integration auf europäischer Ebene.
Der Morgen des letzten Arbeitstages ist jedoch im Theater Puccini in Meran vorgesehen, um auch dieser Stadt, dem Sitz eines Dante-Komitats, eine wichtige Präsenz sicherzustellen und um der nachdrücklichen Anfrage der kommunalen Verwaltung Merans zu entsprechen.
Am Morgen des 25. Septembers wird die Arbeit unter der Anwesenheit hoher Vertreter des Staates, der Provinz und anderer eingeladener Körperschaften eröffnet. Eine Anwesenheit von Regierungsmitglieder und des Staatsoberhauptes ist nicht ausgeschlossen. Nach den offiziellen Begrüßungen und der Lectio magistralis halten die vom Zentralrat gewählten Fachleute die vorgesehenen Vorträge. Gleichermaßen wird die folgenden zwei Morgen verfahren, wobei die Vorträge mit Kongressdebatten und mit, teils auch multimedialen, Vorführung der interessantesten weltweiten Neuigkeiten auf dem Gebiet der sprachlich-kulturellen Initiativen Italiens und der Dante-Alighieri-Gesellschaft abwechseln. Es wird auch den von wichtigen lokalen Vertretern vorgetragenen Mitteilungen und Überlegungen zur Südtiroler Kultur in ihrer mannigfaltigen Form Raum gegeben. Auch das in Einklang mit der Dante-Gesellschaft und mit analogen Zielen für die Deutsche Sprache und Kultur wirkende Goethe-Institut wird zur Teilnahme eingeladen. Mit eigens dazu vorgesehenen Vorträgen und Aufsätzen wird den Hoferschen Feierlichkeit, welche 2009 in Südtirol breiten Raum einnehmen werden, Rechnung getragen. Der Kongress der Dante-Gesellschaft will sich seinerseits in diese Feierlichkeiten integrieren.
An den Nachmittagen der drei Tage werden Arbeitskommissionen zu spezifischen Themen, wie etwa dem der Veröffentlichungen und der Sprachzertifikate, gebildet. Außerdem finden vom Veranstalter ausgerichtete Besuche mit Führungen rund um die Museen, den Städtebau und der Natur der Städte Bozen und Meran statt. Die Arbeit des Kongresses findet öffentlich statt. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen.
Am Nachmittag des 26. Septembers ist eine wichtige kulturelle, dem Publikum offene Veranstaltung sowie später ein Galaabend im Kursaal Meran vorgesehen. Täglich wird den Teilnehmern am jeweiligen Arbeitsort das Mittagessen kostenlos angerichtet. Am Freitag und Samstag wird in typischen Ortschaften das Abendessen eingenommen. In den beiden darauf folgenden Tagen sind Ausflüge in der Provinz und in das nahe gelegene Trient und Innsbruck, nach Entrichtung eines Unkostenbeitrages, vorgesehen.
In den kommenden Monaten, unterstützt von der wissenschaftlichen Beratung nationaler und internationaler Fachleute, wird der Zentralrat der Gesellschaft das Kulturprogramm des Kongresses ausarbeiten.
Gewiss werden die Arbeiten auf den überkulturellen Kontext Südtirols und die Begegnung der beiden großen, der Deutschen und Italienischen Kultur ausgerichtet werden.
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